am 27. Januar hat sich die Befreiung der Menschen aus dem Konzentrationslager Ausschwitz von unsäglichen Gräueltaten gejährt. Auch in Münster ist dem an vielen Orten gedacht worden. Zum Gedenken und zur Erinnerung, daß diese Grausamkeiten in unserer Mitte stattgefunden haben, gibt es seit über 30 Jahren die Initiative „Stolpersteine“ von Gunter Demning.
Rumphorst ist ein junger Stadtteil und viele Wohnhäuser sind erst nach dem Krieg entstanden. An der Schleswiger Straße 25 allerdings wohnte die Familie Saul. Zu ihr gehörten die Eltern Hedwig und Friedrich mit ihren Töchtern Ruth und Ingeborg. 1942 ist die gesamte Familie deportiert worden. Die Familie wurde 1942 in Trawniki ermordet.
Stolpersteine vor ihrem Haus erinnern an sie und daß das Unsägliche in unserer Mitte passiert ist. Das darf nie vergessen werden. Der Rumphorstviertelverein lädt ein, am Donnerstag, den 19. Februar um 15:30 Uhr daran in unserem Viertel an ihrem Haus an der Schleswigerstraße 25 zu gedenken und bei der Gelegenheit die Stolpersteine zu putzen.